Rheinmetall entwaffnen - Sozialismus erkämpfen!

Unsere Delegation hat sich mit tausenden Genoss:innen dem Rheinmetall Entwaffnen Camp in Köln angeschlossen. Gemeinsam haben wir die Kriegsindustrie und die Kriegstreiber angegriffen sowie gemeinsame Strategien und Perspektiven diskutiert. Es ist offensichtlicher denn je, dass der Hauptfeind im eigenen Land steht. Egal ob in Deutschland oder in der Schweiz - dort wo wir leben, bekämpfen und stoppen wir ihn.

Rheinmetall produziert Tötungsmaschinen primär für Deutschland und die NATO Staaten. Ihre Panzer bedrohen unsere Genoss:innen in Rojava und finden ihren Weg problemlos auf die Schlachtfelder in aller Welt. Rheinmetall rechnet mit Aufträgen über 120 Milliarden Euro und ihre Aktienkurse haben sich seit 2022 zeitweise verzwanzigtfacht. Doch nicht nur Deutschland und seine Kriegindustrie, auch die Schweiz profitiert von Aufrüstung und Militarisierung: Gleich vor unserer Haustüre in Oerlikon hat Rheinmetall einen Sitz und baut diesen massiv aus. Auf dem Schweizer Finanzplatz werden aus den Kriegen dieser Welt durch Investitionen horrende Profite geschlagen. Natürlich ist auch die ETH als Schweizer Vorzeige-Universität nicht unbeteiligt. Im Auftrag des Staates erforscht und perfektioniert sie das effiziente Morden. Überall wird aufgerüstet: Die Zeichen stehen auf Krieg.

Für uns ist klar: Wir werden weder in ihren Schützengräben sterben, noch uns ihrer Ausbeutung unterwerfen. Diese Kriege sind nicht unsere Kriege. Es sind die Kriege der Herrschenden, die diese auf dem Rücken der gesamten arbeitenden Klasse in allen Ländern austragen. Wir werden sie bekämpfen!

Ein Gesicht dieses Kampfes war das Rheinmetall Entwaffnen Camp. Während einer Woche wurde die Kriegsindustrie in Köln angegriffen, Menschen mobilisiert und gemeinsam kämpferisch gegen Aufrüstung und Militarisierung demonstriert. Doch damit nicht genug, mit unseren Genoss:innen haben wir uns über Strategie, Perspektiven, die Zukunft und Form der Bewegung ausgetauscht. Klar ist: Die revolutionäre Antikriegsbeweung wächst Tag für Tag. Nicht als fragmentierter Teilkampf, sondern als Teil eines umfassenden Kampfes für die befreite Gesellschaft.

Nur die Überwindung des Kapitalismus wird den Krieg stoppen. Nur der Sozialismus kann Frieden bringen.

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