Wer gemeinsm kämpft, kann gewinnen!

Wir gratulieren den Busfahrer:innen zu ihrem erfolgreichen Arbeitskampf!

Ihr Sieg zeigt eines in aller Deutlichkeit: Ohne den entschlossenen Kampf durch Arbeitsniederlegung hätte sich in der Teppichetage gar nichts bewegt. Jahrelang wurden die Chauffeur:innen vertröstet und ignoriert, doch mit dem starken Warnstreik am 3. März haben sie die Chef:innen in die Knie gezwungen.

Dass die Geschäftsleitung nun bei allen Kernforderungen nachgeben musste, von den unfairen Minusstunden bis zu den Nachtzulagen, ist kein Entgegenkommen aus Grosszügigkeit.

Erst die Drohung mit einer zweiten, noch heftigeren Streikwelle hat den Durchbruch gebracht. Der Sieg der Busfahrer:innen räumt mit dem Märchen auf, man könne mit Bittbriefen an Stadträte wie Fritschi etwas erreichen. Nur die kollektive Organisierung und die Bereitschaft, den Betrieb lahmzulegen, haben die massgeblichen Verbesserungen erzwungen.

Während unser aller Lebenskosten steigen, zeigt uns, dass in kollektiver Aktion Macht liegt. Ihr Erfolg ist ein Signal an die gesamte Arbeiter:innenklasse:

Wer gemeinsam kämpft, kann gewinnen!